Herzlich Willkommen

beim Ammersee-Institut

für Communitybuilding! 

 

Wir laden dich ein, mit Hilfe des Communitybuilding deine Kompetenzen zu erweitern und das Handwerkszeug zu erwerben, um anderen wahrhaftig, respektvoll und konstruktiv zu begegnen. Und die transformative Kraft solcher Begegnungen zu erleben!

 

Wenn Menschen sich auf diese Art authentisch verbinden, ist beinahe alles möglich:

Ausgrenzung und Diskriminierung zu überwinden, Wunden heilen zu lassen, Lösungen zu finden und dem Frieden den Weg zu bereiten. Es ist dringend nötig!

Mithilfe der Gesprächsempfehlungen, die der

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Psychologe Scott Peck entwickelt hat, begleiten wir TeilnehmerInnen dabei, Zugang zu ihren eigenen Ressourcen zu finden, persönlich zu wachsen und anderen Menschen authentisch und auf Augenhöhe zu begegnen. 

 

Gemeinschaft, wie wir sie meinen, ist die Begegnung von mindestens zwei Menschen, die sich miteinander wirklich sicher fühlen und es wagen, ihre Fassaden, Schutzhüllen und Selbstbilder zur Seite zu schieben und sich ehrlich, direkt und ungewöhnlich respektvoll zu begegnen.

 

Dabei geht die Individualität nicht verloren, im Gegenteil: Plötzlich ist da Platz und Offenheit für die Besonderheiten und die Größe einer und eines jeden Einzelnen. Deshalb sprechen wir auch von der „Group of all Leaders“: Wir werfen unser Bestes zusammen und staunen immer wieder, wie sich dies potenziert und wieviel Energie daraus hervorgeht. Und welche Glücksmomente.

 
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Scott Pecks Vision

 

"Im Herzen liegt eine Sehnsucht nach Frieden.

Weil wir schon so oft verletzt und zurückgewiesen wurden, scheuen wir das Risiko. In unserer Angst erklären wir den Traum von echter Gemeinschaft zur bloßen Phantasie. Aber es gibt Wege, die die Menschen wieder zusammenbringen und alte Wunden heilen lassen...

Gemeinschaftsbildung ist eine Chance, diese Methoden zu erlernen, die Hoffnung wieder zu erwecken und die Vision jetzt umzusetzen - in einer Welt, die es fast vergessen hat, 

wie einzigartig es ist, Mensch zu sein."

 

M. Scott Peck, Autor von „Gemeinschaftsbildung“

und „Der wunderbare Weg“

 
 

Communitybuilding nach Scott Peck - Basis für Begegnung

Communitybuilding geht zurück auf den Psychologen Scott Peck, der das Entstehen und die Dynamik von Gemeinschaften über Jahre untersucht und dabei festgestellt hat, dass es einigen Gruppen gelingt, stabile und tragfähige Beziehungen aufzubauen und zusammen zu wachsen, während andere in Oberflächlichkeit oder Konflikten verhaftet bleiben und wieder zerbrechen. Scott Peck hat die Verhaltensweisen und Prinzipien identifiziert, die wahrhaftige Verbindung ermöglichen und Gruppen zu einer Gemeinschaft werden lassen. Er hat Gesprächs-empfehlungen aufgestellt, die die Basis des Communitybuilding bilden und Menschen dabei unter-stützen, Hindernisse und Hürden bei der Kommunikation mit anderen zu überwinden und tragfähige Beziehungen einzugehen. 

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Der Weg zur authentischen Gemeinschaft geht immer wieder mit persönlichen Aha-Erlebnissen einher und führt gleichermaßen zu Entwicklung, Heilung, Stabilisierung und Wachstum eines jedes Einzelnen. 

 

Die Lernerfolge des Communitybuilding sind weitreichend, für manche Menschen lebensverändernd. Basierend auf den Gesprächsempfehlungen von Scott Peck profitieren Menschen und Gruppen weltweit in verschiedenen Kontexten und Lebenssitutionen davon.

 

So wird Communitybuilding erfolgreich eingesetzt

 

  • für die Kommunikation in Partnerschaft und Familie

  • in Ausbildung und beruflichem Kontext

  • bei gemeinschaftlichen Wohnprojekten

  • bei der Stärkung in Krisenzeiten

  • in Anti-Rassismus-Projekten und der Völkerverständigung

  • in Nachbarschaftsprojekten

  • bei der Wiedereingliederung jugendlicher Strafgefangener

  • in Anti-Gewalt-Programmen

  • bei der Unterstützung Arbeitssuchender

  • bei der Unterstützung Jugendlicher aus Pflegefamilien oder -Einrichtungen

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Zusammen durch die vier Phasen 

oder: Wie geht Gemeinschaft?

 

Communitybuilding lässt sich nicht theoretisch erlernen. Es geht um die direkte Erfahrung, um die unmittelbare Begegnung: Wer bin ich in einer Gruppe von Menschen? Wer sind die anderen? Und wie können wir uns treffen – ehrlich und relevant?

 

Eine Gruppe, die sich auf die Reise macht, bewegt sich durch verschiedene Phasen: Die Pseudo-Gemeinschaft, das Chaos, die Leere und letztendlich die authentische Gemeinschaft. Was Communitybuilding so einzigartig macht und von anderen Methoden unterscheidet, ist die Betonung der Leere. Die Facilitator begleiten die Gruppen in diese hinein und durch sie hindurch. 

Pseudo-Gemeinschaft

Die Pseudo-Gemeinschaft kennt jeder aus dem Alltag. Sie ist gekennzeichnet durch Höflichkeit, Small Talk, das Vermeiden von Meinungsverschiedenheiten und schwierigen Themen, Ignorieren von Unterschieden und unausgesprochenen Gefühlen. Sie ist die Cocktail-Party-Phase: leicht, oberflächlich und völlig in Ordnung – so lange Menschen hier nicht stecken bleiben.

Chaos

Typisch für die Phase des Chaos sind Unterströmungen, ein Mangel an effektivem Zuhören, Cliquenbildungen, der Versuch, sich gegenseitig zu bekehren und zu verändern, das Bedürfnis, andere TeilnehmerInnen und die Abläufe kontrollieren zu wollen, offene Konflikte, unrealistische Erwartungen und Urteile sich selbst und anderen gegenüber. Das Gute: Unterschiede kommen in der Phase des Chaos an die Oberfläche, nur fehlt die Bereitschaft und/oder die Fähigkeit, einen guten Umgang damit zu finden, statt Begegnung findet Abgrenzung statt.

 

Leere

Die Phase der Leere ist der Schlüssel auf dem Weg zur Gemeinschaft. Hürden und Vorurteile fallen, Blockaden, die einer authentischen und relevanten Kommunikation im Wege stehen, werden überwunden. Diese können vielfältig sein, zum Beispiel: Ärger über Dinge, die in der Gruppe gesagt oder getan wurden, der Drang, andere von der eigenen Meinung zu überzeugen, eingespielte Verhaltensmuster, vorschnelle Urteile, Wunden und Zurückweisungen aus vergangenen Beziehungen, Erwartungen an den Ablauf des Workshops oder an die Begleiter (Facilitator). Wenn die TeilnehmerInnen loslassen, "leer werden", wachsen Achtsamkeit und Feingespür, sie beginnen, sich wirklich mitzuteilen.

 

Gemeinschaft

Wenn eine Gruppe in authentische Gemeinschaft kommt, verändert sich nicht nur die Kommunikation, sondern die ganze Atmosphäre, die innere Haltung zueinander. Unterschiede werden jetzt anerkannt und respektiert. Die Phase ist geprägt durch tiefes Zuhören, ein ungewöhnliches Maß an Sicherheit, Heilung, Begegnung auf Augenhöhe und gemeinsame Führung, abgemilderte (respektvoll ausgetragene) Konflikte, effektive Entscheidungsfindung und ein Gefühl der Zugehörigkeit.

 

 

Ein neues Miteinander - Was Communitybuilding bewirken kann

  • Größere Akzeptanz sich selbst und anderen gegenüber

  • Mehr Authentizität (Integrität) in Wort und Tat

  • Tiefere Wertschätzung von Unterschieden und Vielschichtigkeit

  • Erhöhte Fähigkeit zur Zusammenarbeit

  • Erhöhte Entschlossenheit, Probleme zu erkennen und zu lösen

  • Besseres Verständnis von Chaos (Veränderung) als Teil des Lebens

  • Wachsende Fähigkeit, hinderliche Einstellungen und Verhaltensweisen loszulassen

  • Bessere allgemeine Kommunikationsfähigkeiten

  • Verbesserte Selbstwahrnehmung in Beziehungen

  • Erhöhte Produktivität und Kreativität am Arbeitsplatz

  • Erhöhtes Gefühl der Zugehörigkeit

  • (Wieder-) Erwachen der Energie in Individuen, Gruppen und Organisationen

  • Neue Kraft, um Träume zu verwirklichen

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